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[ Was Sie als Gast in Thailand beachten sollten ] [ Thai Relations ]
Berlin: 09-05-08 - 18:11 + Bangkok: 10-05-08 - 00:11  

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Kultur
19.04.08
Olympische Fackel in Thailand
2000 Sicherheitskräfte im Einsatz
Bangkok: Die olympische Fackel ist auf ihrer Reise zu den Sommerspielen nach Peking erstmals durch ein überwiegend buddhistisches Land getragen worden. Die Behörden in Thailand haben 2000 Polizisten und Soldaten aufgeboten, um die Sicherheit der Fackel und der 80 Läufer sicherzustellen. Tibet-Aktivisten haben abseits der Route eine friedliche Demonstration vor dem Gebäude der Vereinten Nationen angekündigt. Unter den Augen der 2000 Polizisten und Soldaten und zahlreichen chinesischen Wächtern ist der Fackellauf in Bangkok ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen. Die Thais feierten lieber ihr traditionelles Neujahrsfest.
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Kultur
18.04.08
Schmähkritik gegen den Dalai Lama
Willi Winkler und die Süddeutsche Zeitung - Hetzer aus Bayern
München: Willi Winkler, ein Journalist aus Bayern, hetzt nach allen Richtungen. Seine Schmähkritik gegen Alte, Andersdenkende und Minderheiten rufen überall Proteste hervor. Doch die Süddeutsche Zeitung lässt ihn gewähren. Winklers Beiträge haben nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun sondern mit menschenverachtender Schmähkritik. Jetzt war der Dalai Lama dran. Winkler (Foto) nennt ihn in der „Süddeutschen“ vom 5. April ein „süßes Früchtchen“, was sich ja noch im Rahmen bewegt. Der Dalai Lama, so Schmähkritker Winkler, müsse seine Weisheiten „urbi et orbi bekannt geben“, diese seien „Plattitüden“, „Fünf-Pfennig-Weisheiten“ und „Opium für das Volk“. Winkler verhöhnt Prominente, die den Dalai Lama verehren, als „wundergläubig“ und vergleicht ihre Hochachtung vor diesem hochseriösen geistigen Führer mit dem „Frohlocken“ und dem „Hosianna“ in der Humoreske über den Münchner Dienstboten Alois. Winklers primitive Schmähkritik gegen den Dalai Lama in der „Süddeutschen“ vom 5. April - Abteilung „Kultur“ – die eher auf den Papst zutreffen könnte – ist kein diskussionswürdiger Beitrag, sie ist ein Dreck.
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Politik
16.04.08
200 000 Tonnen Reis verschwunden
Der Wert beträgt 60 Millinen Euro
Bangkok: In Thailand sind 200 000 Tonnen Reis verschwunden. Das Getreide im Wert von umgerechnet mehr als 60 Millionen Euro ist aus staatlichen Lagerhallen abhanden gekommen. Wie, das ist noch völlig unklar. Vermutlich ist dabei Korruption im Spiel. Die thailändische Regierung hält Reis auf Lager, um etwa auf Preiserhöhungen durch knappe Marktversorgung reagieren zu können. Der Preis für Reis ist auch in Thailand in den vergangenen Monaten um mehr als 50% gestiegen.
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Ökonomie
28.03.08
Thailand - bald neuntgrößter PKW-Produzent der Welt
Große Produktionsbasis im asiatischen Raum
Bangkok: Auf dem Automobilsektor positioniert sich Thailand immer mehr als Produktionsbasis im asiatischen Raum. Dabei besitzt im Königreich nur jeder Zehnte der 65,8 Millionen Einwohner einen Telefonanschluß, aber zuletzt jeder Sechste ein Immer mehr Hersteller wollen in Thailand produzieren. Als Anreiz bietet die Regierung unter der Bezeichnung "Eco-Car"-Programm Steuervergünstigungen für die Kfz-Industrie. Vorraussetzung ist eine Fertigung im Land von mindestens 100.000 Autos jährlich, mit einem Treibstoffverbrauch unter fünf Liter auf 100 Kilometer. Der Volkswagen-Konzern prüft derzeit eine Investition in Thailand, um in den Genuss der Steuervorteile zu kommen. Neue Sparmodelle kommen aus Thailand. Weltmarktführer Toyota hat beschlossen das Mittelklassemodell Camry Hybrid im südostasiatischem Königreich zu bauen. Ein Ein-Liter-Auto aus thailändischer Produktion haben Renault und Nissan angekündigt und Honda plant bis Ende 2008 eine zweite Fertigungsanlage in dem tropischen Land zu kaufen, um die Jahresproduktion auf 240.000 Einheiten zu verdoppeln. Auch Mitsubishi und Suzuki sowie Indiens größter Autohersteller Tata Motors bewerben sich um das Sparprogramm der Regierung.
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Politik
07.01.08
Russischer "Händler des Todes" in Bangkok verhaftet
US-Agenten stellten ihm eine Falle
Bangkok: Einer der meistgesuchten illegalen Waffenhändler der Welt, der Russe Viktor Bout, ist nach jahrelanger Fahndung in Thailand gefasst worden. Der 41-jährige "Händler des Todes" wurde in einem Luxushotel in Bangkok gefasst.

US-Agenten hatten Bout eine Falle gestellt. Ein Vertreter der Antidrogenbehörde (DEA) sagte in Washington, US-Drogenfahnder hätten sich als hohe Vertreter der kolumbianischen Rebellengruppe FARC ausgegeben, um Bout nach Thailand zu locken.

Gegen den Ex-Major der Sowjetarmee liegen Haftbefehle aus mehreren Ländern vor, darunter aus Thailand und den USA. Über eine mögliche Auslieferung ist aber noch nicht entschieden.

Viktor Bout soll nicht nur Rebellen in aller Welt sondern auch die Taliban in Afghanistan und das Terrornetzwerk El Kaida mit Waffen ausgerüstet haben. Ermittler werfen ihm auch vor, die Schergen des liberianischen Präsidenten Charles Taylor mit Waffen versorgt zu haben.

Bout hat sich aber immer als ganz normalen Geschäftsmann bezeichnet. In einem Interview mit dem US-Sender CNN wies er alle Anschuldigungen zurück. "Ich habe in meinem Leben nie etwas getan, was mir Angst machen sollte", sagte er 2002.

Sein Leben diente als Vorlage für den Hollywood-Film "Lord of War" mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Bout studierte Sprachen und spricht mindestens sechs fliessend.
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